Strukturelle Canine Osteopathie

Strukturelle Canine Osteopathie

Seit 2018 wendet Jacqueline Hillmann erfolgreich die SCO bei Hunden an, um deren Wohlbefinden und Gesundheit zu fördern. 

Erfahre hier, wie auch dein Hund von ihrer Expertise profitieren kann, um ein beschwerdefreies und aktives Leben zu führen.

Ganzheitliche Methode

Die Strukturelle Canine Osteopathie ist eine ganzheitliche Behandlungsmethode, die das Tier in seiner Gesamtheit betrachtet. Sie widmet sich nicht nur Verletzungen und Erkrankungen der knöchernen Struktur, sondern auch Problemen mit Muskeln, Bändern, Sehnen, Faszien und Organen. Ich arbeite mit sanften, langsamen und direkten Techniken, die von meinen Patienten hervorragend angenommen werden.
In Kombination mit Physiotherapie konnte ich bereits bemerkenswerte Erfolge bei der Behandlung verschiedenster Beschwerden erzielen.
Die Osteopathie basiert auf vier grundlegenden Prinzipien.

Vier Prinzipien

  • Das Prinzip der Ganzheitlichkeit: Der Körper wird als Ganzes betrachtet, denn er ist mehr als die Summe seiner Teile. Eine Störung an einer Stelle wirkt sich auf den gesamten Körper aus.
  • Aktivierung der Selbstheilungskräfte: Jeder Körper verfügt über bestimmte, angeborene Kompensationsmechanismen, mit deren Hilfe er Störungen aus eigener Kraft beheben kann. Diese Mechanismen werden unterstützt und gestärkt
  • Die Arterielle Regel: Eine ausreichende Durchblutung ist für die Gesundheit essenziell. Eine unzureichende Durchblutung macht den Körper anfälliger für Krankheiten, da die Zellen nicht ausreichend mit Sauerstoff und Nährstoffen versorgt werden und Abfallstoffe sich anstauen. Das kann zu verschiedenen gesundheitlichen Problemen führen, wie Entzündungen, Gewebeveränderungen und einer geschwächten Immunabwehr.
  • Der Zusammenhang zwischen Struktur und Funktion: Der Körper besteht aus Gewebestrukturen, deren Form und Funktion untrennbar miteinander verbunden sind. Ist eine Körperstruktur eingeschränkt oder verschoben, wird auch ihre Funktion beeinträchtigt und umgekehrt. Was etwas ist (Struktur), bestimmt, was es tut (Funktion), aber auch umgekehrt: Was etwas tut, verändert, was es ist.

Leben ist Bewegung

- Andrew Taylor Still

Die Osteopathie basiert auf dem Prinzip, dass „Leben Bewegung ist“ und zielt darauf ab, den gesamten Körper wieder ins Gleichgewicht zu bringen.

Durch die Aktivierung der Selbstheilungskräfte kann der Körper sich selbst regulieren und gesundheitliche Probleme besser bewältigen. In der Osteopathie werden drei wesentliche Systeme unterschieden:


  1. Das parietale System umfasst den gesamten Bewegungsapparat, einschließlich Knochen, Gelenken, Muskeln, Sehnen und Bändern.
  2. Das viszerale System bezieht sich auf die inneren Organe und deren bindegewebige Hüllen sowie das zugehörige Gefäß- und Nervensystem.
  3. Das craniosacrale System umfasst den Schädel sowie das zentrale und periphere Nervensystem.


Die Harmonisierung dieser drei Systeme fördert das allgemeine Wohlbefinden und die Gesundheit.

Die Osteopathie ist eine ganzheitliche Therapieform, die das Zusammenspiel aller Teile des Körpers in den Mittelpunkt stellt. Sie geht davon aus, dass der Körper als Einheit betrachtet werden muss, da jede kleine Blockade oder Störung in einem Bereich Auswirkungen auf andere Bereiche haben kann. Wenn beispielsweise ein Gelenk in der Wirbelsäule blockiert ist, kann das nicht nur Schmerzen im Rücken verursachen, sondern auch die Beweglichkeit der Arme oder die Funktion der inneren Organe beeinträchtigen. Daher zielt die osteopathische Behandlung darauf ab, die Mobilität und das Gleichgewicht im Körper wiederherzustellen, um das natürliche Heilungspotenzial zu aktivieren. Dieser Ansatz fördert nicht nur die körperliche Gesundheit, sondern auch das allgemeine Wohlbefinden.

Share by: